Montag, 16. März 2009

Bestellungen aus dem Ausland - Risiko im Online-Vertrieb

Da die Internet-Seite des Online-Shops nicht wie ein normales Verkaufsgeschäft geografisch auf eine Zielregion beschränkt ist, können Käufer aus der ganzen Welt bestellen.

Mögliche Folgen der Bestellungen aus dem Ausland könnten sein, dass der der notwendige weltweite Versandt mit höheren Kosten verbunden ist, welche wiederum den Deckungsbeitrag der einzelnen Transaktionen reduzieren.
Zusätzlich kann der Auslandsversand zu Problemen hinsichtlich der Zollbestimmungen und steuerlichen Regelungen führen.
Ein besonders bedeutendes Risiko im Außenhandel ist das Währungsrisiko. Bestellungen werden in der Währung fakturiert, welche im Kaufvertrag vereinbart wurde. Wird die Währung des Importlandes gewählt, dann trägt der Verkäufer das Risiko möglicher Kursschwankungen.

Risikosteuerung
Erhöhte Kosten können durch individuell auf das jeweilige Land abgestimmte Versandkosten im Bestellprozess abgefangen werden.
Devisentermingeschäfte lassen verbleibende Währungsrisiken, zumindest bei kurzfristigen Geschäften, verschwinden.
In gewisser Weiße ist bereits die Sprache der Website ein Steuerungsinstrument und verhindert so sehr viele Bestellungen aus anderssprachigen Ländern.
Durch eine Einschränkung von Lieferungen ausschließlich auf Deutschland können sämtliche Probleme vermieden werden – hierdurch brechen allerdings Umsätze weg, welche im Grunde positiv für das Unternehmen wären.

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